Das sind 2019 die größten Herausforderungen in Tech, sagt Microsoft-Präsident Brad Smith

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Die Tech-Industrie erholt sich noch immer von einem turbulenten Jahr 2018. Bedenken wegen des Datenschutzes, Bedrohungen der Cyber-Sicherheit und die „Fake News“-Kampagnen im Internet werden immer größer. Das führt allerdings auch dazu, dass viele Menschen ihre Meinung und Beziehung zur Technologie nochmal überdenken.

Die Dinge werden künftig noch komplizierter, da neue Innovationen wie künstliche Intelligenz und Spracherkennung in unserem Leben immer bedeutungsvoller werden.

Der Microsoft-Vorsitzende Brad Smith hat in einem ernüchternden Blog-Eintrag, den er kürzlich auf LinkedIn veröffentlicht hat, einige der größten technischen Probleme in diesem Jahr beschrieben. Während die Gesellschaft die Rolle diskutiert, die Technologie und Tech-Unternehmen in unserem Leben spielen, sei ein weiteres Jahr mit öffentlicher Kritik zur Technologie wahrscheinlich, schreibt Smith. Es gibt aber auch eine Gelegenheit, uns den Herausforderungen zu stellen und Schritte zu unternehmen, die uns dabei helfen, die Vorteile von Innovation zu nutzen und die Tücken zu umgehen.

Hier sind die zehn Tech-Themen, die laut dem Vorsitzenden von Microsoft zur Herausforderung werden:

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Oberste Priorität: Privatsphäre

Smith glaubt, dass der Schutz der Privatsphäre 2019 sowohl in Europa als auch in den USA bedeutungsvoller wird.

Unternehmen in Europa werden weiterhin nach Wegen suchen müssen, um die Allgemeine Datenschutzverordnung auszulegen ein Gesetz aus dem Jahr 2016, das die Daten und die Privatsphäre aller Personen in der Europäischen Union schützt. Das neue Verbraucherschutzgesetz in Kalifornien zeigt, dass sich das Thema weiter verbreiten wird.

„Schaut euch in den nächsten Monate an, wie sich das Datenschutzgesetz auf weitere Hauptstädte ausdehnen wird, die alle die Grundlage für eine noch umfassendere Debatte in der Regierung schaffen werden“, sagt Smith.

“Fake News” und falsche Informationen

Soziale Medien sind für Länder zu einem bevorzugten Mittel geworden, um falsche Informationen zu verbreiten. Laut Smith gab es im vergangenen Jahr eine „Wende“ in unserem Verständnis des Problems.

„Die große Frage ist jetzt, was getan wird, um das Problem anzugehen“, schreibt er.

Während Social-Media-Unternehmen langsam erkennen, was sie für eine Verantwortung tragen, behauptet Smith, dass neue Gesetze erlassen werden könnten, damit diese Unternehmen das „Fake News“-Problem auch ernst nehmen. Er erwähnt ein Informationsschreiben von Mark Warner, Senator aus Virginia (USA), in dem es darum geht, „Social Media-Plattformen mit Zöllen zu belegen, um den Ursprung von Nutzer-Konten und Posts zu untersuchen, betrügerische Konten zu ermitteln und Benutzer zu benachrichtigen, wenn Bots Informationen verbreiten.“

Die Beziehung zwischen den USA und China

Der Technologie-Bereich könnte dieses Jahr in Bezug auf den Transpazifik-Handel schwierig werden, sagt Smith.

„Im gesamten politischen Spektrum der USA wird die Dynamik Chinas in Bezug auf künstliche Intelligenz und andere Technologien stärker gewürdigt, jedoch auch die Besorgnis über die wirtschaftliche und nationale Sicherheit verstärkt“, schreibt Smith.

Smith verglich die Verhaftung von Meng Wanzhou, dem Finanzvorstand des chinesischen Smartphone-Herstellers Huawei, im Dezember mit einem „Netflix-Drama“. Die Diskussion über Exportkontrollen aufkommender Technologien wie künstliche Intelligenz und das Potenzial protektionistischer Gesetze, die die Akquisition ausländischer Unternehmen in Europa einschränken, wird immer wichtiger.

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