Nordex: So etwas hört Donald Trump gar nicht gerne

Es ist nicht gerade so, dass Donald Trump ein großer Fan der Windenergie ist. Wenn in den USA schon Windräder verkauft werden sollen, dann doch bitte solche, die im Land gefertigt wurden. Schließlich heißt die Devise „America First“. Entsprechend dürfte der US-Präsident nicht besonders froh über die jüngste Ankündigung von Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) gewesen sein.

Der Hamburger Windturbinenhersteller will seine eigenen Rotorblätter zukünftig auch in Mexiko produzieren, sowohl für den lokalen als auch für den Weltmarkt. Zu diesem Zweck wird das Unternehmen eine Produktionsstätte in Matamoros, im Bundesstaat Tamaulipas, errichten. Das Management hat natürlich die Nähe der nord- und lateinamerikanischen Wachstumsmärkte im Blick.

Am Dienstag reagierten Anleger kaum auf diese Meldung. Die Nordex-Aktie konnte an Wert zulegen. Dafür war jedoch eher das positive Börsenumfeld verantwortlich. Anleger hofften, dass es keinen weiteren US-Shutdown geben würde. Ohnehin hatte sich die Nordex-Aktie zuletzt wenig bewegt gezeigt.

FAZIT. Das im SDAX und TecDAX gelistete Papier legte eine Pause ein, nachdem zu Jahresbeginn 2019 eine steile Erholungsrallye beobachtet werden konnte. Diese hatte zu einer verbesserten charttechnischen Situation geführt. Außerdem hatte das Unternehmen zuletzt von einer verbesserten Auftragslage berichtet können. Allerdings sind Anleger gewarnt, da sich frühere Erholungsversuche im Fall der Nordex-Aktie häufig als Strohfeuer erwiesen haben.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der Nordex-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des SDAX– und TecDAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HX7A8E / ISIN: DE000HX7A8E9) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: HX2HHS / ISIN: DE000HX2HHS1) die Gelegenheit auf fallende Kurse der Nordex-Aktie zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto Ove Arscholl / Nordex

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