Strukturierte Wertpapiere brauchen den Vergleich mit anderen Anlageinstrumenten bei der Kostenfrage nicht zu scheuen

Anleger sollten sich ganz genau über die Kosten verschiedener Geldanlagen informieren. Neben der Inflation sind diese ein wichtiger Einflussfaktor für die Gesamtrendite. Der DDV wollte nun wissen, wie die Anleger die jährlichen Gesamtkosten von verschiedenen Anlageprodukten einschätzen.

In der aktuellen Trend-Umfrage des DDV ging mehr als die Hälfte der Privatanleger davon aus, dass sie bei Kapitallebensversicherungen mit den höchsten Kosten belastet werden. 19 Prozent sehen geschlossene Fonds als besonders kostenintensiv an. Jeweils knapp 9 Prozent der Befragten würden bei Zertifikaten und offenen Fonds mit den höchsten Kostenblöcken rechnen. 7 Prozent weisen börsengehandelten Indexfonds die höchsten Kosten zu, heißt es weiter.

„Kosten schmälern die Rendite. Deshalb ist es für Anleger wichtig, auf niedrige Anlagekosten zu achten. In diesem Kontext müssen strukturierte Wertpapiere den Vergleich mit anderen Anlageinstrumenten nicht scheuen. Im Gegenteil. Dies belegt auch eine umfassende wissenschaftliche Studie, nach der die jährlichen Gesamtkosten der Anlage in Zertifikate die 1-Prozent-Marke in der Regel nicht überschreiten“, so Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV.

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

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