DAX legt zu: Große Erleichterung bei Wirecard

Am heutigen Dienstag kam der DAX lange Zeit nicht vom Fleck. Dies änderte sich am Nachmittag, als Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) mit einer Erfolgsmeldung aufwarten konnte. 

Das war heute los. Der Zahlungsabwickler aus Aschheim bei München sieht nach dem Abschluss einer externen Untersuchung den Vorwurf von Korruption und Bilanzmanipulation in seiner Niederlassung in Singapur als entkräftet an. Die Wirecard-Aktie schoss daraufhin zeitweise um mehr als 30 Prozent in die Höhe und beflügelte den Gesamtmarkt. Weitere Kursimpulse waren dagegen eher schwer auszumachen. Noch immer warten Investoren mit Spannung darauf, wie es in Sachen Brexit weitergeht. Zudem bleiben die Konjunktursorgen, obwohl der jüngste ifo Geschäftsklimaindex einen überraschenden Anstieg verzeichnen konnte.

Das waren die Tops & Flops. Neben Wirecard konnte im DAX heute vor allem Fresenius (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604) überzeugen. Die Aktie des Gesundheitskonzerns kletterte zeitweise um rund 3 Prozent in die Höhe. Damit konnte Fresenius eine Gegenbewegung starten, nachdem die Kursperformance in den vergangenen Tagen alles andere als überzeugend ausgefallen war.

Zu den größten DAX-Verlierern gehörte heute die RWE-Aktie (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129). Der Versorgerwert lag trotz eines positiven Analystenkommentars zeitweise rund 2,5 Prozent im Minus. Offenbar nutzten Anleger die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen, nachdem RWE in den vergangenen Tagen und Wochen einen steilen Anstieg hinlegen konnte.

In der zweiten Reihe konnte vor allem Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) von sich reden machen. Die im TecDAX und Kleinwerteindex SDAX gelistete Aktie des Windturbinenherstellers schoss zwischenzeitlich um fast 8 Prozent in die Höhe. Nach einer schwierigen Phase konnte das Unternehmen nun mit einem überzeugenden Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 aufwarten.

Das steht morgen an. Am morgigen Mittwoch werden hierzulande keine marktrelevanten Konjunkturdaten veröffentlicht. Auch in den USA ist die Nachrichtenlage eher dünn. Dafür können sich Anleger darauf konzentrieren nach Großbritannien zu schauen. Es geht immer noch um die Frage, wie sich die britische Regierung und das Parlament in Bezug auf den Brexit verhalten werden. Ursprünglich war der Austrittstermin des Vereinigten Königreichs aus der EU für den 29. März angedacht. Inzwischen scheint jedoch vieles möglich zu sein.

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