5 große Unterschiede zwischen dem Leben von Millennials und Babyboomern

millennials festival friends funMit 95 Millionen Mitgliedern sind Millennials, also Menschen in ihren Zwanzigern und Dreißigern, die größte Generation der USA. Der Großteil von ihnen ist der Nachwuchs der Babyboomer heute die zweitgrößte Generation der USA.

Dennoch unterscheiden sich Millennials in vielerlei Hinsicht von ihren Eltern. Sie schreiben die Regeln für alles neu, von der Ehe über die Arbeitsplätze bis hin zur Lebensmittelindustrie.

Hier sind fünf der größten Unterschiede, wie Millennials im Gegensatz zu der Generation ihrer Eltern leben.

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Millennials sind in Städten glücklicher als in Außenbezirken.

Bei Millennials dreht sich alles um das Leben in der Großstadt und die damit einhergehenden Lebenserhaltungskosten.

Vor allem gebildete Millennials neigen dazu, in teurere Ballungsgebiete zu ziehen. Im Gegensatz zu Babyboomern und ihren Eltern, die massenweise in die Vororte gezogen sind, sind Millennials eher in Großstädten glücklich, so ein Bericht der „Regional Studies“. Größere, urbanere Umgebungen bieten Millennials einige Vorteile — zum Beispiel mehr Vielfalt, wirtschaftliche Chancen, Unterhaltung, Sicherheit und ein Gefühl von Status.

Als die Babyboomer dagegen in ihren Zwanzigern und Dreißigern waren, bestand ihr Ziel eher darin, in Vorstadthäusern in kleineren, ländlichen Regionen zu leben. Heute sind Millennials die erste Generation, die mit dem Leben in der Stadt glücklicher ist. Im Gegensatz zu Babyboomern sind sie am unglücklichsten an Orten mit weniger als 8.000 Menschen. Millennials sind aber auch die einzige Generation, die glücklicher ist, wenn sie an Orten mit 250.000 oder mehr Menschen leben.

Millennials wollen mehr aus der Arbeit herausholen.

Im Vergleich zu Babyboomern sind Millennials stärker durch das Gefühl motiviert, dass sie überall wo sie arbeiten auch wirklich etwas bewirken. Laut einer Umfrage von „Global Report“ wollen 74 Prozent der Millennial-Bewerber einen Job, bei dem sie das Gefühl haben, dass ihre Arbeit zählt und etwas wert ist.

Sie wollen bei ihrer Arbeit auch die Möglichkeit haben, wachsen und aufsteigen zu können: Die Addison Group stellte fest, dass mehr als 67 Prozent der Millennials den Managerstatus erreichen wollen. Bei der Gesamtheit der Arbeitskräfte sind es nur 58 Prozent. Sie haben auch weniger Angst als frühere Generationen, den Arbeitsplatz zu wechseln oder selbstständig zu arbeiten.

Babyboomer werden unterdessen mehr von Loyalität getrieben. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie über einen längeren Zeitraum für das gleiche Unternehmen arbeiten, ist größer eine Befragung aus dem Jahr 2016 ergab, dass 40 Prozent der Boomer mindestens 20 Jahre lang bei einem Arbeitgeber geblieben sind und 18 Prozent sogar 30 Jahre oder länger.

Millennials sind gesundheitsbewusster — und sie treiben die Lebensmittel-Industrie voran.

Millennials sind gesundheitsbewusstere Verbraucher als ihre Vorgänger.

Eine Umfrage der US-amerikanischen Krankenversicherung Aetna aus dem Jahr 2013 ergab, dass die Definition von „gesund“ für Babyboomer darin besteht, nicht krank zu werden und für ihre Größe das richtige Gewicht zu halten. Die Generation der Millennials definiert Gesundheit hingegen anhand guter Ernährungsgewohnheiten und körperlicher Aktivität.

Millennials sind für mehrere aktuelle Trends in der Lebensmittelindustrie verantwortlich darunter die wachsende Beliebtheit glutenfreier, veganer und rein natürlicher Alternativen in den Supermarkt-Regalen.

Als größte demografische Altersgruppe der USA sind Millennials derzeit die prägendsten Träger der Lebensmittelindustrie. Mehr denn je fordern Millennials von der Lebensmittelindustrie Transparenz, nachhaltige Lebensmittelproduktion und lokale, natürliche Alternativen.

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