13 erstaunliche Fakten über die deutsche Wirtschaft

Angela Merkel Roboter

Die deutsche Wirtschaft hat besondere Eigenschaften wie eine starke Industrie und einen robusten Arbeitsmarkt. Aber nicht alle weit verbreiteten Annahmen stimmen und manche Studien zeigen überraschende Ergebnisse.

Wir präsentieren euch spannende Fakten über die deutsche Wirtschaft und entkräften populäre Irrtümer.

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Deutschland war nicht der größte Profiteur vom Marshall-Plan und dessen Anteil am Wirtschaftswunder wird bezweifelt

Der Marshall-Plan ist ein Mythos der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Offiziell hieß er „European Recovery Program“ und war von den USA als Konjunkturprogramm für Europa nach dem Zweiten Weltkrieg erdacht worden. Großbritannien profitierte finanziell am meisten und erhielt fast ein Viertel der Subventionen in Höhe von insgesamt rund 13 Milliarden US-Dollar. Westdeutschland lag mit knapp zehn Prozent als Empfänger nur an vierter Stelle hinter Frankreich (rund 20 Prozent) und Italien (fast 11 Prozent).

Experten sind sich jedoch nicht einig, ob die US-Hilfen tatsächlich das deutsche Wirtschaftswunder in den 1950er Jahren ausgelöst haben. Vielmehr dürfte ein Zusammenspiel mehrere Faktoren, wie die Währungsreform 1948 oder der Schuldenschnitt 1953, ausschlaggebend gewesen sein. 

Die Deutschen arbeiten weniger als Menschen in anderen Ländern

Die Deutschen gelten als besonders fleißig. Sieht man sich die Daten zu den Arbeitszeiten und den Urlaubstagen an, haben sie diesen Ruf allerdings zu Unrecht. Laut einer Studie der Organisation für Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) arbeiten die Deutschen sogar am wenigsten von allen OECD-Ländern, nämlich im Durchschnitt nur 1.356 Stunden im Jahr. Das sind 26 Stunden in der Woche. Zum Vergleich: In Großbritannien sind es 29,6 Wochenstunden, in den USA 34,2 Wochenstunden und in Mexiko sogar 43,4 Wochenstunden. 

Neben den verbreiteten Teilzeitjobs hierzulande dürften auch die vielen Urlaubstage zu diesem Eindruck beitragen. 24 Tage sind der gesetzliche Urlaubsanspruch, viele Unternehmen bieten ihren Arbeitnehmern mit 28 oder 30 Tagen sogar deutlich mehr. In den USA, Kanada oder China gibt es gesetzlich dagegen nur 10 bis 15 Tage Urlaub im Jahr. 

 

 

Zwei Drittel der reichsten Deutschen sind Erben

Nach Berechnungen des Eliteforschers Michael Hartmann haben sich die meisten reichen Deutschen ihr Vermögen nicht selbst erarbeitet, sondern es geerbt. Ein Beispiel sind die Quandt-Erben Stefan Quandt und Susanne Klatten, die allein durch ihre Anteile an BMW jedes Jahr jeweils rund eine halbe Milliarde Euro an Dividenden einnehmen. 

Viele der deutschen Superreichen sind Familien wie die Albrechts (Aldi), Finck, Engelhorn (BASF), Oetker, Siemens, Bosch, Henkel oder Schaeffler. Ein Großteil dieser Unternehmen sind schon mehr als hundert Jahre alt.

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