Amazon hat heimlich, still und leise neue Läden eröffnet (AMZN)

presented by amazon

Amazon kehrt offenbar in die Kaufhäuser zurück. 

Ohne es großartig öffentlich zu machen, hat das Unternehmen begonnen, „Presented by Amazon“-Kiosks in Shopping-Malls zu etablieren. An vier Standorte innerhalb der Vereinigten Staaten kann man nun auch offline bei Amazon einkaufen. Sie sind dazu gedacht, „eine Auswahl an Top-Marken zu präsentieren, regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht und für euch von Amazon präsentiert“, heißt es auf der Webseite des Unternehmens. 

Zur Zeit gibt es vier Standorte, die sich alle in erstklassigen, hochfrequentierten Kaufhäusern befinden: die Century City Mall in Los Angeles, die San Francisco Centre Mall in San Francisco, die Old Orchard Mall in Skokie, Illinois und die Fashion Show Mall in Las Vegas.

Wie es auf der Webseite heißt, verkaufen die kleinen Läden „Handelsware“. Was genau das bedeutet, wird nicht näher ausgeführt. Man kann aber annehmen, dass Handelsware aber eher nicht aus dem Sortiment der Bücher und Eigenmarken stammt. Die werden nämlich bei Amazon Books und Fourstar-Geschäften verkauft.

Bisher hat Amazon noch nicht auf eine Anfrage von Business Insider reagiert. Es wurde ebenfalls noch nicht bekannt gegeben, ob die neuen Läden direkte Nachfolger der 87 Pop-Up-Stores sind, die bis zum 29. April geschlossen wurden. Dies hatte Amazon am sechsten Mai bekannt gegeben.

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Nach reiflicher Überlegung sind wir zu dem Schluss gekommen, unser Pop-Up-Store-Programm nicht weiterzuführen, und stattdessen mit Amazon Books und Amazon Fourstar zu expandieren, mit denen wir ein umfassenderes Kundenerlebnis sicher- und eine größere Auswahl bereitstellen können“, äußerte Amazon kürzlich in einem Statement. 

Wann die Kiosks von Presented by Amazon eröffnet, ob sie über die vier bereits bekannten Standorte hinaus erweitert werden und wie sie sich in die Zukunftspläne des Unternehmens einfügen, ist noch nicht bekannt. 

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