Was hält Nordex bloß auf?

In schöner Regelmäßigkeit wartet Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) mit neuen attraktiven Aufträgen auf. Allerdings reagieren Anleger nicht mit der Begeisterung, die in früheren Tagen in solchen Fällen beim Hamburger Windturbinenhersteller beobachtet werden konnte. Nun gab es die nächste Bestellung.

Nordex hat mit der nordamerikanischen Tochter des französischen Energiekonzerns Engie S.A. (WKN: A0ER6Q / ISIN: FR0010208488) einen Vertrag über die Lieferung und Errichtung von 100 Turbinen der AW3000-Baureihe unterzeichnet. Zum Einsatz kommen Anlagen vom Typ AW140/3000 auf 82 Meter Nabenhöhe. Diese sollen im Jahr 2020 geliefert werden und das 300-MW-Projekt „Prairie Hill“ nahe der Stadt Mart in Texas bedienen, teilte Nordex mit.

FAZIT. Es ist nicht der erste Auftrag, mit dem Nordex in jüngster Zeit aufwarten konnte. Es dürfte nicht der letzte gewesen sein. Trotzdem sieht es nicht so aus, als könnte der Hamburger Windturbinehersteller das gleiche Feuer entfachen wie zu Jahresbeginn, als die im SDAX und TecDAX gelistete Nordex-Aktie mal eben einen Kursverdoppler hinlegte. Aktuell ist jedoch schon allein angesichts der von Unsicherheiten geprägten Gesamtmarktstimmung offenbar nicht viel an Kurspotenzial drin.

Wer gehebelt von Kurssteigerungen der Nordex-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie diesen Mini Future Bull (WKN: HX9URZ / ISIN: DE000HX9URZ3). Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieser Mini Future Bear (WKN: HX91LT / ISIN: DE000HX91LT8).

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Bildquelle: Pressefoto Jan Oelker / Nordex

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