„Zwei Monate in der Hölle“: Amazon-Mitarbeiter beschweren sich über unhaltbare Zustände wegen des Prime Day

Prime Day

Amazons Prime Day dürfte man wohl als Black Friday des E-Commerce beschreiben können. Noch bis Dienstagabend wirbt Amazon auf seiner Seite mit zahlreichen Sonderangeboten. Was für Kunden wie das Shopping-Paradies im Internet klingt, ist für Amazon-Mitarbeiter eher die Hölle auf Erden.

Wie CNBC berichtet, rechnet ein Mitarbeiter in einer Facebook-Gruppe mit „zwei Monaten Hölle, egal was passiert“. Besonders seit Amazon auch in den USA die Versandzeiten für Prime-Kunden auf einen Tag reduziert habe, „wir kommen jedoch nicht mal an normalen Tagen hinterher“, so der Amazon-Mitarbeiter auf Facebook.

Ein anderer Mitarbeiter schrieb, man versuche die Mitarbeiter für einen „scheiß Tag mit viel Arbeit und vorgeschriebenen Überstunden“ zu motivieren.

Druck auf Amazon-Mitarbeiter steigt mit Prime Day

In der privaten Facebook-Gruppe tauschen sich knapp 18.000 Amazon-Lagerarbeiter aus. Um Teil der Gruppe zu werden, muss man eine Amazon-bezogene Frage beantworten, um „Bots, Medien und Nicht-Amazon-Mitarbeiter“ fernzuhalten.

Mit dem Prime Day steigt der ohnehin schon hohe Druck auf Amazon-Lagerarbeiter. Bereits im vergangenen Jahr wurde über Mitarbeiter berichtet, die wegen Zeitdrucks in Flaschen pinkeln. Andere Mitarbeiter behaupten, für Krankheiten gestraft zu werden.

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Im vergangenen Jahr kauften Amazon-Kunden am Prime Day über 100 Millionen Produkte. Da der Prime Day auf zwei Tage ausgeweitet wurde, dürfte diese Zahl in diesem Jahr noch höher liegen.

jlo

 

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