DAX kann deutliche Zugewinne nicht halten – Wirecard nach ALDI-Deal im Aufwind

Am Freitagmorgen hatte es noch nach einem Wochenschluss nach Maß ausgesehen. Doch der DAX konnte die deutlichen Zugewinne nicht bis in den Feierabend retten.

Das war heute los. Mit Blick auf die Aussagen eines hochrangigen Fed-Bankers, wonach er für vorbeugende Maßnahmen bei der Zinspolitik sei, startete der DAX am Morgen mit einem deutlichen Plus in den Handel. Zwischenzeitlich wurde sogar die Marke von 12.300 Punkten überschritten. Im weiteren Handelsverlauf kühlte sich die Stimmung jedoch ab. Da half auch der freundliche Handelsstart an der Wall Street wenig.

Das waren die Tops & Flops. Die DAX-Spitze wurde am Freitag von Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) gehalten. Nachdem der Zahlungsabwickler bereits am Donnerstag mit AUTO1 einen bedeutenden Kooperationspartner angekündigt hatte, sorgte die Zusammenarbeit mit ALDI zum Wochenschluss für Furore. Demnach wird Wirecard deutschlandweit die Abwicklung von Zahlungen mit Kreditkarten und internationalen Debitkarten am Point-of-Sale des Discounters übernehmen. Die Wirecard-Aktie legte zwischenzeitlich 6 Prozent zu. Am Indexende waren mit SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) und Fresenius Medical Care (WKN: 578580 / ISIN: DE0005785802) erneut die größten Verlierer der beiden Vortage zu finden.

Im Blick stand am Freitag zudem der Pharmakonzern Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017). Ein Gericht in Oakland kündigte an, dass das 2 Mrd. US-Dollar schwere Urteil zugunsten des Rentnerpaars Alva und Alberta Pilliod deutlich reduziert werden müsse. Laut Gericht soll die Gesamtsumme auf maximal das Vierfache des eigentlichen Schadenersatzes von 50 Mio. US-Dollar reduziert werden, also maximal 250 Mio. US-Dollar. In der Folge gewann der Bayer-Aktienkurs zeitweise über 2 Prozent.

Der Rückversicherer Munich Re (WKN: 843002 / ISIN: DE0008430026) überraschte heute mit ersten Daten zum Geschäftsverlauf. Demnach soll sich für das zweite Quartal ein Konzernergebnis in einer Größenordnung von rund 1 Mrd. Euro ergeben. Die Prognose für das Gesamtjahr, das ein Konzernergebnis von 2,5 Mrd. Euro vorsieht, wurde aufgrund der üblichen Unsicherheiten bezüglich der Entwicklungen bei Großschäden und an den Kapitalmärkten dennoch lediglich bestätigt. Die Aktie von Munich Re legte zwischenzeitlich 2,5 Prozent zu.

Das steht kommende Woche an. In der kommenden Woche steht vor allem die Berichtssaison im Fokus der Anleger. Mit den Bilanzvorlagen von Coca-Cola, Visa (Dienstag); Boeing, Covestro, Daimler, Deutsche Börse, Facebook, Paypal, Tesla (Mittwoch); 3M, Alphabet, Amazon, Intel, VW (Donnerstag) und McDonalds, Twitter, Nestlé (Freitag) stehen zahlreiche Highlights bevor. Konjunkturseitig dürften vor allem der EZB-Zinsentscheid und das ifo-Geschäftsklima am Donnerstag das Geschehen dominieren. Aus den USA steht am Freitag noch die Veröffentlichung der BIP-Daten zum zweiten Quartal auf der Agenda.

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