Internet und Co.: Diese Erfindungen aus dem Alltag wurden für den Krieg entwickelt

Das Internet wurde in seinen Anfängen vom US-Verteidigungsministerium gefördert

Erst diese Woche hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gefordert, dass die deutsche Wirtschaft wettbewerbsfähiger und innovationsfreudiger werden müsse. Dazu hat die Regierung in dieser Legislatur auch eine ganze Reihe an Förderprogrammen aufgelegt. Diese sollen Innovationen fördern, etwa im Bereich der regenerativen Energien, beim Bauwesen, in der Pflege, in der Autobranche oder beim Maschinenbau.

Doch die Geschichte zeigt, dass Innovationen häufig nicht nur aus dem zivilen Bereich kommen, sondern auch aus dem Militär. Viele Erfindungen, die aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken wären, hatten dort ihren Ursprung. Auch einige Firmen, die früher vor allem für das Militär arbeiteten, kennen wir heute aus dem Alltag.

Das Internet

In Artikeln über die Geschichte des Internets liest man häufig, dass es vom amerikanischen Militär entwickelt wurde. Es habe die dezentrale Struktur des Netzes so entworfen, dass es im Fall eines Atomkriegs möglichst lange funktioniert, auch wenn einzelne Knoten schon zerbombt wurden. Das stimmt allerdings nur bedingt. Richtig ist, dass eine untergeordnete Behörde des US-Verteidigungsministeriums, damals die Anschubfinanzierung für die ersten Internetprojekte gab. Damit ist das Internet durchaus in seinen Geburtsjahren mit dem Militär verbandelt, ging allerdings schnell in den zivilen Gebrauch über: die ersten Verbindungsversuche gab es im Jahr 1969.

 

Vodafone

Das britische Telekommunikationsunternehmen war ursprünglich eine Tochtergeselllschaft von Racal Electronics aus Berkshire, dem größten britischen Militärfunk-Unternehmen. 1985 wurde über das Vodafone Mobilfunknetz das erste Telefongespräch geführt. Heute zählt Vodafone in Deutschland zu den Hauptkonkurrenten von Telekom und O2.

Motorola

Das Unternehmen startete vor dem zweiten Weltkrieg als Batterie-Hersteller und trug den Namen Galvin Manufacturing Corporation (GMC). Während des Zweiten Weltkrieges entwickelte das Unternehmen das tragbare Funkgerät Handie-Talkie, dass man bis heute in Dokumentationen und Spielfilmen über den Krieg sehen kann.

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