NVIDIA ist wieder da, Aktie bereit für die Aufholjagd

Jahrelang gehörte NVIDIA (WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040) zu den absoluten Lieblingen der Anleger unter den US-Technologietiteln. Zuletzt machten dem Unternehmen jedoch Schwächen bei der Nachfrage nach Grafikprozessoren für die Videospieleindustrie und schwächere Geschäfte im Bereich Mining von Kryptowährungen zu schaffen. Dieses Tief hat der Grafikprozessoren-Spezialist nun überwunden.

Im zweiten Quartal 2019/20 (Ende 28. Juli) musste NVIDIA gegenüber dem Vorjahr sowohl auf der Umsatzseite als aus beim Gewinn Rückgänge verbuchen. Allerdings wurden die entsprechenden Werte im Vergleich zum Vorquartal gesteigert. Insgesamt zeigte sich das Management sehr zufrieden, wieder zur „Normalität“ zurückgekehrt zu sein.

Im Juli-Quartal lagen die Erlöse bei 2,58 Mrd. US-Dollar. Ein Rückgang von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, jedoch ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal. Der Nettogewinn lag bei 552 Mio. US-Dollar, nach 1,1 Mrd. US-Dollar im Vorjahreszeitraum und 394 Mio. US-Dollar im Vorquartal. Der bereinigte Gewinn je Aktie wurde mit 1,24 US-Dollar angegeben.

NVIDIA konnte die Markterwartungen schlagen, was der NVIDIA-Aktie Schwung verlieh. Die Umsatzerlöse wurden von Analystenseite zuvor bei 2,54 Mrd. US-Dollar bei einem EPS von 1,14 US-Dollar gesehen. Die Geschäfte wurden unter anderem vom guten Verkauf technisch hochwertiger Laptops für Computerspiele beflügelt. Für das laufende dritten Quartal geht NVIDIA von Umsatzerlösen in Höhe von 2,84 bis 2,96 Mrd. US-Dollar aus, nach 3,16 Mrd. US-Dollar im Vorjahr.

FAZIT. Es ist erfreulich, dass es für NVIDIA im bisherigen Brot- und Buttergeschäft mit Videospielen wieder besser läuft. Allerdings ist es noch ein weiter Weg, bis die Euphorie der vergangenen Jahre wieder entfacht werden kann. Die NVIDIA-Aktie sollte sich erholen, jedoch wird das Kurspotenzial durch die allgemeinen Marktturbulenzen derzeit begrenzt. Die Chipindustrie leidet in besonderer Weise unter dem Handelsstreit zwischen China und den USA. Mittel- bis langfristig kommen NVIDA jedoch neue vielversprechende Geschäftsfelder wie Künstliche Intelligenz, autonomes Fahren oder Cloud Computing zugute.

Wer gehebelt von Kurssteigerungen der NVIDIA-Aktie profitieren möchte, setzt auf entsprechende Hebelprodukte (WKN: VN9831 / ISIN: DE000VN98315) auf der Long-Seite. Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte (WKN: VF44S5 / ISIN: DE000VF44S55).

Wer jedoch lieber gleich auf den technologielastigen Nasdaq 100 setzen möchten, kann einen Blick auf diesen Turbo Bull (WKN: HZ0FTX / ISIN: DE000HZ0FTX2) werfen. Auch im Fall des Nasdaq 100 können Shorties auf ihre Kosten kommen, zum Beispiel mit diesem Turbo Bear (WKN: HZ0HQQ / ISIN: DE000HZ0HQQ8).

Bildquelle: Pressefoto NVIDIA

• Weiterlesen •