G7-Gipfel: Merkel erwartet Signal gegen Brände im Amazonasgebiet

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Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet vom G7-Gipfel ein klares Signal für einen Stopp der verheerenden Waldbrände im Amazonasgebiet in Südamerika.

„Wir werden uns damit beschäftigen, wie wir unterstützen und helfen können und einen klaren Aufruf dazu senden, dass alles getan werden muss, damit der Regenwald aufhört zu brennen“, sagte Merkel in einem am Samstag kurz vor ihrer Abreise ins französische Biarritz gesendeten Podcast. Der französische Präsident Emmanuel Macron habe Recht, wenn er sagt: „Unser Haus brennt.“ Da könne man nicht schweigen.

In Brasilien wüten derzeit die schwersten Waldbrände seit Jahren. In diesem Jahr nahmen die Feuer und Brandrodungen im größten Land Südamerikas Medienberichten zufolge um 83 Prozent zu. Insgesamt sollen mehr als 70.000 Brände registriert worden sein. In den meisten Fällen waren Flächen in Privatbesitz betroffen, aber auch in Naturschutzgebieten und Ländereien der indigenen Bevölkerung brechen immer wieder Feuer aus. Macron hatte das Thema als Gastgeber des G7-Gipfels kurzfristig auf die Tagesordnung gesetzt.

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Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hatte das als Einmischung in innere Angelegenheiten gewertet. „Die brasilianische Regierung ist weiterhin offen für einen Dialog, der auf objektiven Daten und gegenseitigem Respekt beruht“, schrieb er auf Twitter.

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