Schaeffler: Bringen diese Maßnahmen die Wende?

Schaeffler (WKN: SHA015 / ISIN: DE000SHA0159) leidet wie viele andere Zulieferer unter der derzeitigen Schwäche der Automobilbranche. Das spiegelt sich auch in der Aktienkursentwicklung des SDAX-Titels wider. Zwischen Anfang 2018 und Ende August 2019 brachen die Notierungen um knapp 60 Prozent ein. Doch in den vergangenen beiden Wochen startete die Aktie eine neue Aufholbewegung, bei der Schaeffler um rund 30 Prozent zulegen konnte.

Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet
Ein Grund für die jüngste Kursstärke der Aktie dürften die eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung sein. So wurden jüngst 420 Mitarbeiter im Steinhagener Werk zur Kurzarbeit verpflichtet. Laut Antrag begann die Kurzarbeit schon am 1. September, erste Arbeitsreduzierungen hat es laut Schaeffler aber erst ab dem zurückliegenden Wochenende gegeben.

700 Stellen sollen abgebaut werden
Weitere Kostensenkungen soll es durch Stellenstreichungen geben. Bereits im März hatte der Konzern angekündigt, deutschlandweit rund 700 Stellen einzusparen. Auf der anderen Seite will Schaeffler verstärkt in die Forschung investieren, um in Bereichen wie der Elektromobilität neue Aufträge zu gewinnen.

Aktie wieder im Aufwärtstrend
An der Börse übersprang Schaeffler im Zuge des jüngsten Kursaufschwungs die 200-Tage-Linie (7,10 Euro), womit die Aktie seitdem wieder im Aufwärtstrend notiert (aktuell: 7,77 Euro). Charttechnisch kommt es jetzt darauf an, ob der Ausbruch über das bisherige 2019er-Hoch vom April bei 8,47 Euro gelingt. In diesem Fall liegt das nächste Kursziel bei rund 10 Euro, dem Zwischenhoch vom November 2018.

Anleger, die auf Kursgewinne bei Schaeffler setzen wollen, können mit einem Turbo Bull Open End Optionsschein (WKN: HZ2JNA / ISIN: DE000HZ2JNA1) gehebelt profitieren. Wer dagegen von fallenden Kursen bei Schaeffler profitieren möchte, hat mit dem folgenden Turbo Bear Open End Optionsschein die Möglichkeit dazu (WKN: HX7DX4 / ISIN: DE000HX7DX45).

Bildquelle: Pressefoto Schaeffler

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