IAA Austrian Chapter startet Initiative für faire Pitches

“Acht Regeln für die Vergabe von Kommunikationsetats.”

Die Vergabe eines Kommunikationsetats an die richtige Agentur kann entscheidend für den künftigen Erfolg einer Marke sein. Dabei hat die Qualität des Auswahlprozesses einen wesentlichen Einfluss auf die Qualität des Ergebnisses. Eine Befragung unter Mitgliedern der IAA (International Advertising Association) hat ergeben, dass sich die Qualität der Pitches in der Branche in den letzten Jahren stark reduziert habe.

Empfehlungen für einen “Quality Pitch”

Deshalb hat sich die IAA gemeinsam mit Unterstützern entschieden, Empfehlungen für einen “Quality Pitch” zu formulieren und so ein Service-Angebot für Auftraggeber und Agenturen zu schaffen. Begonnen wird mit Empfehlungen zur Auswahl von Kreativagenturen bei Etats, die nicht dem Vergaberecht unterliegen. In weiterer Folge soll das Angebot jedoch auch um Pitches, die dem Vergaberecht unterliegen, erweitert werden und sich auch gezielt Ausschreibungen in anderen Bereichen wie zum Beispiel Media widmen.

Sowohl Auftraggeber als auch Agenturen, die den IAA Quality Pitch unterstützen, verpflichten sich, keine Etats auszuschreiben, bzw. nicht an Ausschreibungen teilzunehmen, die der “Quality Pitch Charta” der IAA widersprechen. Zudem sind Agenturen angehalten, freiwillige Mehrleistungen – über das verlangte Maß hinaus – zu vermeiden.

Qualität in der Kommunikationsbranche erhöhen

“Wir freuen uns, dass wir mit vielen namhaften Agenturvertretern, dem Österreichischen Verband der Markenartikelindustrie, der die Interessen vieler Auftraggeber vertritt, der Fachgruppe Werbung der Wirtschaftskammer Österreich und zahlreichen anderen Branchenexperten und Unternehmen zu dieser Übereinkunft gekommen sind”, erklärt Sebastian Bayer, IAA Austria Chapter Vizepräsident und CEO von VMLY&R Vienna. “Ziel der IAA ist es immer, die Qualität in der Kommunikationsbranche zu erhöhen. Wir hoffen mit dieser Initiative vor allem einen Beitrag zu besserer Kommunikation und darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Pitchkultur in Österreich zu leisten.”

Günter Thumser, Geschäftsführer Österreichischer Verband der Markenartikelindustrie, ergänzt: “Wir sind seit Jahrzehnten um starke Marken bemüht und gerade in turbulenten Zeiten ist eine Struktur oft sehr hilfreich. Ein fairer Pitch-Prozess, eine Fokussierung auf das Wesentliche, ist notwendig, um auch in Zukunft eine hohe Qualität – sowohl von Agentur- als auch von Auftraggeberseite – zu gewährleisten.” (red)

www.iaa-austria.at

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