Clew-Gründer wollen das nervigste Problem beim Snowboarden lösen

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Snowboarden ist toll — gäbe es da nicht diese unendlichen Ziehwege, bei denen Skifahrer erhobenen Hauptes an Snowboardern vorbeistöckeln; während diese, einen Fuß vom Board gelöst, sich mühsam den Weg bahnen müssen. Das ist nicht nur anstrengend, es ist nervig. Rund 40 Mal pro Tag muss ein Snowboarder die Bindung durchschnittlich lösen, um besagte Ziehwege entlangzurutschen oder um zu liften. 

Clew haben ein Alleinstellungsmerkmal

Die Münchner Jakob Schneider, Johannes Weckerle und Matthias Albrecht lieben das Snowboarden; umso mehr, seitdem sie ihre Erfindung Clew — eine Wortschöpfung aus Clever und New — nutzen. Denn die zwei Teile, von denen eines ans Snowboard und das andere an die Schuhbindung geschnallt wird, machen das Lösen der Bindung überflüssig. Es funktioniert genauso wie die Kombination aus Bindung und Schuh für Skifahrer: durch einfaches Auftreten. Vor allem aber ist es kompatibel für alle Schuhgrößen und -marken. Und wer die Bindung dennoch lösen will, muss lediglich am roten Griff ziehen. Ihr Produkt wollen sie diesmal in der „Höhle der Löwen“ vorstellen.

Schneider, Weckerle und Albrecht studieren eigentlich an der TU München Maschinenbau. Sie sind nämlich nicht nur Gründer, sie sind auch Entwickler. An der Uni haben sie gelasert, geschraubt und viele Teile mittels 3D-Drucker hergestellt. Jetzt müssen sie nur noch an den Markt. Und dafür brauchen sie Unterstützung — von einem Löwen. 200.000 Euro für 15 Prozent der Anteile bieten sie an.

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