DAX lässt sich mit dem Sprung auf ein neues Allzeithoch Zeit, Volkswagen setzt auf Zukunftstechnologien

Obwohl sich die Wall Street im frühen Handel freundlich präsentierte und der Dow Jones auf ein neues Rekordhoch kletterte, konnte der DAX am heutigen Freitag von dieser Vorlage kaum profitieren. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer notierte die meiste Zeit des Tages in der Gewinnzone und ging mit einem Plus von 0,47 Prozent aus dem Handel.

Das war heute los. Im DAX bleibt der Angriff auf das Allzeithoch im laufenden Handel bei 13.596 Punkten vorerst aus. Noch immer fragen sich Investoren, ob es am Ende tatsächlich zu einer Teileinigung im Handelsstreit zwischen China und den USA kommen wird. Dies drückt die Stimmung an den Börsen. Anleger konnten sich nicht einmal besonders über die Aussicht auf eine anhaltend lockere Geldpolitik der EZB freuen. Im Oktober lag die Euroland-Inflation gerade einmal bei 0,7 Prozent. Dies ist der niedrigste Wert seit November 2016. Eine niedrige Inflation bedeutet, dass die EZB ihre lockere Geldpolitik fortsetzen oder sogar weiter lockern dürfte.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte heute unter anderem HeidelbergCement (WKN: 604700 / ISIN: DE0006047004). Die Aktie des Baustoffkonzern schloss mit 2,73 Prozent in der Gewinnzone. Damit konnte sich das Papier weiter erholen, nachdem negativ aufgenommene Ergebnisse zum dritten Quartal 2019 die HeidelbergCement-Aktie in der Vorwoche unter Druck gebracht hatten.

Im Gegensatz dazu war die Daimler-Aktie (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) am DAX-Ende zu finden. Zwar hielten sich die Kursverluste mit einem Minus von 0,9 Prozent in Grenzen, Anleger zeigten sich jedoch einmal mehr von den Sparplänen des schwäbischen Automobilkonzerns enttäuscht.

Mit Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) stand ein weiterer Automobilwert im Fokus. Die VW-Aktie verzeichnete einen Kurszuwachs von 1,97 Prozent. Die Wolfsburger hatten sich zu ihren Zukunftsplänen geäußert. VW plant mit Investitionen und Entwicklungskosten allein für Zukunftsthemen wie Hybridisierung, Elektromobilität und Digitalisierung im Zeitraum 2020 bis 2024 mit knapp 60 Mrd. Euro. Rund 33 Mrd. Euro will der Konzern davon alleine für die Elektromobilität ausgeben.

Das steht in der kommenden Woche an. Auf ihrer Sitzung am 29. und 30. Oktober beschloss die Fed, die Leitzinsen bereits zum dritten Mal in diesem Jahr zu senken. Allerdings signalisierten die US-Währungshüter, dass weitere Leitzinssenkungen nun auf sich warten lassen könnten. Am kommenden Mittwoch wird das Protokoll dieser Sitzung veröffentlicht. Die Zusammenfassung der letzten EZB-Sitzung vom 24. Oktober dürfen Marktteilnehmer am Donnerstag einsehen. Zum Ende der kommenden Woche stehen weitere europäische Konjunkturdaten im Fokus. Am Freitag werden genauere Statistiken zum deutschen BIP-Wachstum im dritten Quartal 2019 veröffentlicht. Außerdem werden die europäischen Einkaufsmanagerindizes für den Monat November bekannt gegeben.

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