Ich habe einen Monat lang jeden Tag Yoga gemacht und noch nie so viele Komplimente für meine Haut und Haltung bekommen

yoga for a month

Ich habe mich jahrelang beim Training darauf konzentriert, Gewichte zu benutzen und Intervalltraining zu machen, um Kraft und Muskeln aufzubauen und meinen Körper zu straffen. Aber ich habe mich dabei immer gefragt, ob Yoga das Puzzleteilchen sein könnte, das in meiner üblichen Fitness-Routine fehlt.

Außerdem schwören etliche Stars, dass ihnen Yoga dabei hilft, fit zu bleiben und sich entspannt zu fühlen.

Ich wollte herausfinden, ob ich wirklich etwas verpasse und beschloss, für ein Experiment einen Monat lang täglich jeweils mindestens 15 Minuten Yoga zu meiner Workout-Routine hinzuzufügen.

In der Galerie könnt ihr sehen, was in dem Monat passiert ist.

MEHR ARTIKEL VON BUSINESS INSIDER:

 High werden ohne Drogen? Ich habe die Atemtechnik ausprobiert, die auch das Silicon Valley erobert

 In einem Hotel in England könnt ihr jetzt Yoga mit Lemuren machen, um Stress abzubauen

 Mit diesen Techniken könnt ihr euch entspannen, wenn ihr Yoga und Meditieren hasst

Ich habe schnell gemerkt, dass Yoga deutlich mehr Konzentration und Disziplin erfordert als ich angenommen hatte.

Auch, wenn es verschiedene Yoga-Arten gibt, habe ich es einfach gehalten und Vinyasa Yoga gemacht. Dabei reiht man, ohne zu stoppen, verschiedene Posen aneinander und konzentriert sich dabei auf seine Atmung. Weil ich noch ein Yoga-Neuling bin, habe ich mir einige Youtube-Videos angeschaut. Darunter waren einige von Andriene Mishler vom Kanal Yoga With Adriene. Dort gibt es die Grundlagenserie „Foundations of Yoga“, die für Anfängerinnen wie mich geeignet ist.

Am Anfang habe ich versucht, eine Reihe von Posen jeweils 45 Sekunden zu halten: die Berghaltung, den Baum, den Bogen im Stehen, das Dreieck, das Kamel, die Kobra, den Bogen, seitliche Ausfallschritte, den Stuhl und den Adler — als ich fertig war, haben meine Beine gezittert.

Ich hatte prompt Probleme und war überrascht, dass ich in Schweiß gebadet war, nachdem ich diese Übungen ausprobiert hatte. Mir war nie klar gewesen, wie anstrengend Yoga sein kann.

Lest auch: Mit dieser einfachen Übung sollt ihr euer gestresstes Gehirn in 10 Minuten entspannen können

Ich habe auch unterschätzt, wie viel Achtsamkeit notwendig ist, um dieses Workout hinzubekommen. Vor allem, weil es mir dadurch, dass ich nicht die beste Balance hatte, schwer gefallen ist, einen geschmeidigen Übergang zwischen den Positionen hinzubekommen.

Einmal habe ich sogar mein rechtes Handgelenk verdreht und bin auf mein Gesicht gefallen, weil ich nicht achtsam genug war, als ich beim Sonnengruß versuchte, in den herabschauenden Hund zu wechseln.

Bei einigen Yoga-Posen habe ich gemerkt, dass ich nicht so beweglich bin, wie ich dachte

Von allen Posen war der herabschauende Hund die, die ich am meisten unterschätzt habe.

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als müsse man nur seine Zehen berühren können, um die Übung zu meistern. Aber damit lag ich falsch. Ich habe mich selber immer als mittelmäßig beweglich eingeschätzt, denn als ich versuchte, die Position einzunehmen, ohne meine Fersen anzuheben, habe ich festgestellt, dass meine Hüften und rückseitige Oberschenkelmuskulatur sehr verspannt waren. Ich konnte die Übung nicht richtig ausführen.

Nach meinen ersten erfolglosen Versuchen habe ich eine Abwandlung ausprobiert, die ich online gefunden habe, bei der ich meine Knie leicht gebeugt habe. Das hat mir definitiv geholfen, aber ich konnte die tatsächliche Pose auch Ende des Monats noch nicht machen.

Nach ein paar Wochen habe ich Komplimente zu meiner Haltung und überraschenderweise zu meinem Teint bekommen.

Obwohl ich das Gefühl hatte, dass ich im Vergleich zu meinem anderen Workout nicht so viel vom Yoga mitnahm, bemerkte ich, dass sich mein Gleichgewicht verbesserte. Ich bin bekanntermaßen tollpatschig, aber ich habe mich stabiler und anmutiger gefühlt als sonst.

Ich habe auch angefangen, mich weniger aufgedunsen zu fühlen und weniger aufgedunsen auszusehen. Nach fast drei Wochen Yoga meinten einige meiner Freunde zu mir, ich würde schlanker wirken. Meine Mutter wies mich auf meine verbesserte Haltung hin.

Was mich aber wirklich überraschte, war, dass ich Komplimente zu meinem Gesicht bekam.

Gegen Ende des Monats, sagten mit mehrere Menschen, dass mein Gesicht straffer und geformter als sonst aussehe. Einige fragten mich sogar, ob ich kürzlich eine Gesichtsbehandlung bekommen hätte, weil meine Haut taufrisch und strahlend aussehe.

Weil ich so viele Kommentare zu meinem Teint bekam, recherchierte ich etwas und fand heraus, dass es wirklich den sogenannten „Yoga Glow“ gibt.

Yoga kann die Durchblutung in eurem Gesicht fördern und dazu beitragen, dass ihr weniger Entzündungen habt. Yoga kann also dabei helfen, dass eure Haut mehr Glow hat und weniger aufgedunsen oder geschwollen aussieht als sonst.

Ich habe auch gemerkt, dass mir Yoga dabei half, mich während des Tages entspannter zu fühlen.

Es stellte sich heraus, dass ich mich, wann auch immer ich mich gestresst fühlte, gut davon ablenken konnte, indem ich mit meinem Körper komplizierte Haltungen einnahm und mich auf meine Atmung konzentrierte.

Ich wusste schon vorher, dass man durch schweißtreibende Aktivitäten Stress reduzieren und einen Endorphin-Schub bekommen kann. Doch während meines Yoga-Monats merkte ich, dass ich mich wesentlich ruhiger und entspannter fühlte, nachdem ich einige Posen gemacht hatte.

Den Rest der Story gibt es auf Business Insider Deutschland

• Weiterlesen •