9 Dinge, die ihr euch abgewöhnen solltet, um 2020 erfolgreicher zu sein

Laptop Frau

Niemand ist frei von schlechten Angewohnheiten. Während man sich wegen kleiner Macken und Schwachstellen nicht verrückt machen sollte, kann man dennoch mit einigen guten Vorsätzen das berufliche und private Leben erfolgreicher gestalten. 

Besonders die Zeit so kurz vor dem Jahreswechsel lädt dazu ein, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und ganz ehrlich zu reflektieren. Welche Dinge haben mich im Jahr 2019 daran gehindert, noch erfolgreicher zu sein? Wie kann ich mein Verhalten verändern, sodass ich und meine Mitmenschen im Jahr 2020 zufriedener sind? 

Bei guten Vorsätzen sollte man vor allem im Auge behalten, dass sie nur dann zu einer Optimierung des eigenen Lebens beitragen, wenn sie auch umsetzbar sind. Setzt man sich unrealistische Ziele, baut sich schnell Druck auf. Dieser führt wiederum dazu, dass es euch schwerer fällt, eure eigenen Erwartungen zu erfüllen. 

Damit es dieses Jahr mit den Neujahrsvorsätzen klappt, haben wir 9 Dinge zusammengetragen, die ihr euch abgewöhnen solltet, um im nächsten Jahr erfolgreicher zu werden. 

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1. Soziale Medien und private Nachrichten während der Arbeit checken

Wenn ihr produktiv sein wollt, dann haltet euch während der Arbeitszeit von sämtlichen sozialen Netzwerken und eurem Smartphone fern. Es kostet euch weit mehr Zeit, als ihr denkt, mal eben eine Nachricht zu beantworten oder die neuesten Instagram-Posts eurer Freundin anzuschauen. 

Neben einem Verlust von wertvoller Zeit beeinträchtigt ihr zudem eure Konzentrationsspanne. Das ständige Aufleuchten von Nachrichten auf eurem privaten Smartphone kann euch leicht dazu verführen, anderen Dingen als eurer Arbeit nachzugehen. 

„Diese Fragmentierung des Alltags macht unproduktiv“, ließ der Psychologe Christian Montag gegenüber „ntv“ verlauten. „Durch die permanente Unterbrechung ist die Länge der Arbeitseinheiten, in denen wir vertieft etwas wegarbeiten können, deutlich geschrumpft.“

Eine Studie aus Großbritannien ergab, dass Arbeitnehmer während eines achtstündigen Arbeitstages nur 2 Stunden 23 Minuten produktiv arbeiten. 47 Prozent der Betroffenen gaben an, sich während der Arbeitszeit mit sozialen Medien zu beschäftigen. 27 Prozent gaben zu, in der Arbeitszeit private Nachrichten zu verfassen. 

Um im Jahr 2020 also all eure Projekte zu eurer Zufriedenheit und möglichst schnell umsetzen zu können, legt während der Arbeitszeit einfach eine Smartphone- und Social-Media-Pause ein. 

2. Sich mit anderen zu vergleichen

Es wird da draußen immer jemanden geben, dessen Job besser bezahlt, dessen Partner heißer, dessen Auto schneller und dessen Wohnung größer ist.

Und in unserer Kultur der Selbstdarstellung auf sozialen Medien wird es immer schwerer, sich nicht mit anderen zu vergleichen. Wie die die Psychologin Sonja Lyubomirsky von der University of California herausfand, sind jene Menschen, die sich viel mit anderen vergleichen, unglücklicher.

Vor allem aber geht aus der Studie hervor, dass diesen Menschen völlig egal ist, wie gut oder schlecht sie selbst bei einer Aufgabe abschneiden. Ihnen ist nur wichtig, dass sie besser als die anderen sind. 

Ein bisschen Wettbewerb schadet nie, ganz klar. Aber wer immer mit einem Auge zu den anderen schielt, anstatt sich auf das Ziel zu fokussieren, der wird im Beruf und im Privatleben auch 2020 nicht weiter kommen.

 

3. Sich beschweren

Die Deutschen sind bekannt dafür, andauernd zu nörgeln. Und Studien belegen tatsächlich, dass wir uns im Gegensatz zu anderen Nationalitäten öfter beschweren. „Wir Deutschen haben eine grundsätzliche Unzufriedenheit in uns, eine gewisse Schwere im Alltag“, sagte der Psychologe Michael Thiel gegenüber gegenüber der „Deutschen Welle“.

Problematisch an dieser Jammerei ist, dass sie nicht nur andere nervt, sondern auch euch selbst schadet. Wer sich täglich eine halbe Stunde beschwert, der fügt seinem Gehirn ernsthaften Schaden zu. Das geht aus einer Untersuchung der Stanford Universität hervor. Wenn wir uns beschweren, schrumpft unser Hippocampus — jene Zone unseres Gehirns, die für Problemlösung zuständig ist.

Anstatt das Problem zu lösen, beschweren wir uns also. Aus Studien geht hervor, dass 95 Prozent der Kunden lieber acht bis 16 Leuten ihr Leid klagen, anstatt sich bei der Firma, Institution oder Person zu beschweren, die dieses Leid verursacht hat und etwas daran ändern könnte.

Anstatt euch also über euren Job oder Chef zu beschweren — überlegt euch, was ihr selbst tun könnt, um eure Situation am Arbeitsplatz zu verbessern.  

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