EUR/USD: Teilabkommen im Handelsstreit stützt den Greenback

Seit dem Zwischenhoch vom Februar 2018 bei rund 1,26 Euro setzte der Eurokurs gegenüber dem US-Dollar um rund 12 Prozent zurück. Neben der anhaltenden Brexit-Ungewissheit und den Konjunktursorgen in Europa wird der Euro weiterhin durch die Stärke der US-Wirtschaft unter Druck gesetzt.

Nach einem kräftigen Wirtschaftswachstum von 2,9 Prozent im Jahr 2018 wurde im vergangenen Jahr ein immer noch beachtliches Plus von 2,3 Prozent erzielt. Auch die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt bleibt rosig. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt mit 3,5 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit 50 Jahren. Zudem dürfte der jüngste Abschluss des ersten Handelsabkommens mit China die amerikanische Konjunktur weiter stützen.

Für den US-Dollar sollte das weiteren Kursauftrieb und für den Euro anhaltendes Korrekturpotenzial bedeuten. Charttechnisch steht hier aktuell das Oktober-2019-Tief bei 1,0879 US-Dollar im Fokus. Wird diese Unterstützung durchbrochen, droht ein weiterer Wertverfall bis zu den Tiefs vom Januar 2017 bei 1,0341 US-Dollar.

EUR/USD Mini Short
WKNPA2SC0
ISINDE000PA2SC07
Emissionstag9. Januar 2014
ProdukttypMini Short
EmittentBNP Paribas

 

Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures

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