Init trotzt dem Corona-Börsencrash

Als wir uns im Sommer 2019 zuletzt mit Init (WKN: 575980 / ISIN: DE0005759807) beschäftigten, hatten wir darüber berichtet, dass der Telematik-Spezialist Halbjahreszahlen vorlegt, die meilenweit über den Erwartungen des Managements lagen [hier klicken].Als Folge sprang die Init-Aktie prozentual zweistellig nach oben auf ein Niveau bei 17,50 Euro. Heute ist das Papier mit Kursen oberhalb von 22 Euro deutlich teurer, trotz Corona-Börsencrash.

Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: In den Folgewochen hatten die Karlsruher eine neue Jahresprognosen und auch andere gute Nachrichten veröffentlicht. In der Spitze kostete das Papier schon 24 Euro, ehe das Coronavirus kam. Doch die Karlsruher halten tapfer dagegen: Sie meldeten wieder einmal einen neuen Großauftrag: Die Metro-Gesellschaft der amerikanischen Stadt Housten in Texas will Init mit den Aufbaue eines ID basierten Fahrgeldmanagementsystems beauftragen.

Etwas Geduld ist aber noch gefragt, denn der Init-Vorstand geht davon aus, dass der finale Vertrag erst im zweiten Quartal unterschrieben wird. Fest steht dafür aber schon das Volumen des Auftrags: Es liegt „bei deutlich mehr als 30 Millionen Dollar“, so der Wortlaut in der Ad-hoc-Meldung…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto © INIT, Sven Lorenz

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