Bald gibt es einen Akku für alle Geräte

Bosch, Gardena und weitere Marken bilden eine Allianz und wollen das Auflade-Segment revolutionieren. Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass kabellose Elektrowerkzeuge und Gartengeräte zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dies liegt vor allem daran, dass sie deutlich mehr Komfort bieten als kabelgebundene Geräte. Lediglich ein Verwenderwunsch wurde bisher nicht erfüllt: die Kompatibilität zwischen Geräten und Akkus unterschiedlicher Hersteller. Bosch will nun das das Akku-Segment revolutionieren.

Profis müssen ab sofort nur noch einen Akku und ein Ladegerät mitnehmen ‒ das spart Zeit, Platz und Geld. “Wir geben den Handwerkern Werkzeuge an die Hand, mit denen sie das beste Ergebnis schneller, einfacher, günstiger und sicherer erzielen”, so Lennart de Vet, Geschäftsführer der Robert Bosch Power Tools GmbH, verantwortlich für Bosch Professional. Durch die Partnerschaft mit Brennenstuhl, Sulzer, Klauke, Ledlenser, Lena Lighting, Sonlux und Wagner – allesamt Experten auf ihrem Gebiet – bietet Bosch ein noch breiteres Anwendungsspektrum und noch mehr Flexibilität beim Einsatz von spezialisierten Produkten wie Baustrahlern, Kartuschenpressen, akkuhydraulischen Schneidwerkzeugen und Farbsprühsystemen. Weitere Hersteller werden folgen. Ziel sei es, professionellen Verwendern das beste 18 Volt-System über viele Marken und Länder hinweg anzubieten ‒ und ihnen damit einen weiteren Effizienzschub zu verleihen.

Auch für zu Hause

Auch rund um das Zuhause wurde gemeinsam mit Gardena die Power for All Alliance ins Leben gerufen: Künftig können mit ein und demselben 18 Volt-Akku sowohl Elektrowerkzeuge, Gartengeräte und Haushaltsgeräte von Bosch als auch Produkte der Marken Gardena, Emmaljunga, Gloria, Wagner und Rapid betrieben werden. Man will das größte herstellerübergreifende Akku-System und damit das breiteste Anwendungsspektrum Europas bieten.

Bosch Power Tools erzielte im Geschäftsjahr 2019 mit rund 20 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 4,8 Milliarden Euro in über 180 Ländern. Das entspricht nominal einem Wachstum von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. (jw)

www.bosch.com

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