Deutsche Post: Die Kosten laufen aus dem Ruder

Schon im Juni musste Postchef Frank Appel seine Gewinnziele für das Gesamtjahr kassieren [Plusvisionen berichtete, hier klicken]. Nun wird klar warum: Die Kosten laufen im heimischen Brief- und Paketgeschäft aus dem Ruder. Das sorgte dafür, dass der Gewinn nach Steuern um rund 14 Prozent auf 516 Millionen Euro sank und das operative Ergebnis (Ebit) um rund elf Prozent auf 747 Millionen Euro zurückging. Der Hoffnungsschimmer bleibt noch immer das Paketgeschäft mit der Sparte DHL. Hier profitiert der Konzern weiterhin von den zunehmenden Käufen übers Internet, die vielfach von DHL an den Endkunden gebracht werden.

Trotzdem lagen die vorgelegten Zahlen unter den Markterwartungen. Da half es auch nicht, dass Appel das schon nach unten revidierte Ergebnisziel (Ebit bei 3,2 Millionen Euro) bestätigte. Dass die Post-Aktie (WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004) trotzdem als Reaktion auf die Zahlen leicht zulegen kann, liegt vor allem an der schwachen Performance in der jüngeren Vergangenheit. So notiert der Titel rund 20 Prozent unter dem Niveau von vor drei Monaten…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Post AG

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